Hier spielen die Profis von morgen
 
 
  Highlights
 
 

Vize-Pokalsieger in der Halle (27.2.10)

Nach drei Hallen-Titeln in Folge (2x Pokalsieger, 1x Meister) blieben wir im Winter 2009/10 erstmals ohne Trophäe. Trotzdem spielten wir unterm Dach eine gute Saison. Mit unserem Team NTSV 1 (Foto) waren wir ganz nah dran am Pokalsieg. Nach drei Siegen gegen SC Concordia (1:0), TuS Berne (2:0) und Süderelbe (3:0) hätte uns in der letzten Partie gegen ESV Einigkeit Wilhelmsburg ein Punkt genügt. Doch: Wir verloren nach 1:0-Führung mit 1:2. Schade. Im Vorfeld hatten wir für Furore gesorgt. Zunächst wurden wir mit NTSV 1 in der Top-Vorrundengruppe JH 01 (u.a. mit HSV, St. Pauli und SV Lieth) Erster. Dann konnten wir im Halbfinale HSV und St. Pauli ausschalten. NTSV 8 spielte ebenfalls eine starke Vorrunde, wurde Gruppen-Dritter. Nach einem schwachen Spieltag im Halbfinale schieden wir allerdings in dieser Saison überraschend früh aus.

2. Go-for-Goal-Cup: ETV feiert bei unserem Hallen-Turnier 2:0 gegen HSV (27.12.09)

Den Torrekord aus dem vergangenen Jahr haben die Kids der 16 Teams beim 2. Go-for-Goal-Cup knapp verpasst. 2008 fielen in 52 Spielen 235 Treffer, diesmal waren es 227 Tore. Trotzdem erlebten 300 Zuschauer auf den beiden Kunstrasen-Courts in der neuen Halle bei „Go for Goal“ in Bönningstedt viele packende Duelle. Dazu passten die starken Leistungen des Schiedsrichter-Quartetts von TuS Germania Schnelsen. Im hochkarätigen Feld (mit einer Ausnahme war Hamburgs Top 10 bei unserem Hallen-Turnier komplett vertreten) erreichten der Eimsbütteler TV und der HSV das Finale. Nach neun Minuten Spielzeit feierten die Jungs vom ETV einen 2:0-Erfolg. Unsere beiden Teams landeten auf Rang vier und acht. Die Platzierungen: 1. Eimsbütteler TV, 2. Hamburger SV, 3.ESV Einigkeit Wilhelmsburg, 4. Niendorf 1, 5. Buchholzer FC, 6. VfB Lübeck, 7. Holstein Kiel, 8. Niendorf 2, 9. SC Concordia Hamburg, 10. SC Condor Hamburg, 11. TSV Kleinburgwedel, 12. SV Lieth, 13. TuS Berne, 14. TuS Komet Arsten, 15. Vorwärts Wacker Hamburg, 16. VfB Oldenburg.

Best of 97-Cup: Niendorf vor HSV, Werder Bremen, Hertha BSC und St. Pauli (5.9.09)

So viel Prominenz war selten auf dem Platz, wenn wir gespielt haben. Dinamo Zagreb und 1899 Hoffenheim hatten (neben dem HSV) Scouts geschickt, der kroatische Fußball-Verband seinen Sportdirektor für den Nachwuchsbereich, und Kroatiens Konsul war beim "Best of 97-Cup" in Norderstedt auch auf der Anlage. Jan und Bennet durften sogar TV-Interviews geben. Der Kroatische Weltkongress hatte ein Super-Turnier auf die Beine gestellt. Motto: "Integration kinderleicht". Der Gastgeber schickte eine Auswahl mit kroatischen Talenten aus ganz Deutschland (u.a. VfB Stuttgart, Hertha BSC, HSV, FSV Frankfurt) ins Rennen. Darunter auch drei Jungs aus unserem Team: Dario, Jan und Stjepan. Der Fußball war ebenfalls hochklassig. In der Vorrunde drehten wir groß auf: 0:0 gegen Werder Bremen, 2:1 gegen Hajduk Split, 1:0 gegen Holstein Kiel - Platz eins in unserer Gruppe. Nach einem 0:2 gegen die Kroatische U13 und einem 1:1 gegen Hellerup Idraets Klub (Dänemark) zogen wir ins Halbfinale ein. Das schaffte außer uns als einziger deutscher Verein der VfL Wolfsburg. Dabei waren viele Klasse-Teams am Start (u.a. HSV, Werder Bremen, Hertha BSC, St. Pauli). Langsam schwanden unsere Kräfte, so dass wir nach Niederlagen gegen Wolfsburg (0:4) und Split (0:2) Vierter wurden. Das Endergebnis: 1. Kroatische U13, 2. VfL Wolfsburg, 3. Hajduk Split, 4. Niendorfer TSV, 5. Hellerup Idraets Klub, 6. Hamburger SV, 7. Werder Bremen, 8. Hertha BSC Berlin, 9. Eintracht Norderstedt, 10. FC St. Pauli, 11. Holstein Kiel, 12. SV Fautenbach.

TV-Sender Hamburg 1 hat über das Turnier einen Beitrag gesendet:

http://www.hamburg1.de/sport/Integrations_Cup-1339.html

Triumph beim CupDenmark (19.- 23.7.09)

In Dänemark geht für unser Team fast immer was. Nach den Siegen beim Aalborg City Cup (2006) und dem Tonder Hydro Cup (2007) sowie der Halbfinal-Teilnahme beim Dana Cup (2008) konnten wir in Ishoj (bei Kopenhagen) wieder feiern: Erster beim CupDenmark 2009! Mit einem 3:0 über die gute Truppe von FA Klaipeda (Litauen) starteten wir perfekt in die Vorrunde. Es folgten ein 6:0-Erfolg über Lincroft (England) und ein 8:0-Sieg über Politehnica Iasi, deren Profi-Truppe in Rumäniens 1. Liga spielt. Beim 1:1 gegen die 97er-Auswahl des polnischen Verbandes aus der Region Zielona Gora gaben wir die einzigen Punkte ab. In der Zwischenrunde setzten wir uns gegen unsere Freunde vom TSV Kleinburgwedel (5:0) und die 98er-Auswahl aus Zielona Gora (10:1) durch. Spektakulär war dann das Finale gegen Brighton Albion. Die Engländer führten mit 1:0, wir konnten die Partie in der zweiten Hälfte allerdings mit einer super-engagierten Leistung noch drehen und siegten mit 2:1. Einen Zusammenschnitt der Partie gibt's im Turnier-Video. Unser Spiel beginnt nach etwa zwei Minuten: http://www.ishoj.dk/Default.aspx?ID=5871

Ostern 2009: Holland-Tour (10. - 13.4.09)

Ostern 2009 – das waren für uns vier Tage Holland. Neue Gegner, alte Bekannte und eine Lehrstunde. Auf der Reise zum „Holland Cup 2009“ machten wir in Hengelo Station, im Trainingszentrum von Twente Enschede. Auf der tollen Anlage spielten wir gegen die gemeinsame U12 der beiden holländischen Erstligisten FC Twente Enschede und Heracles Almelo. Wir haben uns schon mit einigen Top-Teams gemessen, aber auf so eine Super-Truppe sind wir selten getroffen. Mit 1:8 kassierten wir die höchste Niederlage in der Geschichte unseres Teams, überhaupt erst die zweite mit mehr als drei Toren Differenz. Interessant und spannend war es trotzdem. Anschließend ging es weiter zum Turnier nach Almere (bei Amsterdam). Unsere Bilanz beim Holland Cup: Sechs Spiele, fünf Siege, 19:2 Tore, Platz drei. Die einzige Niederlage in der Zwischenrunde gegen VI 39 Vallensbaek (0:1) kostete uns den Einzug ins Finale. Die Sieger-Trophäe sicherte sich Gastgeber und Holland-Zweitligist FC Omniworld Almere im Elfmeterschießen gegen die Dänen aus Vallensbaek (4:3).

 Hamburger Hallen-Meister (1.3.09)

Der Winter 2008/09. Für uns war es eine fast perfekte Hallen-Meisterschaft. Als die Runde im November 2008 mit 243 Mannschaften begann, waren auch wir mit zwei Teams am Start – in der stärksten Staffel (u.a. mit HSV, St. Pauli, dem letztjährigen Hallenmeister SV Lieth). Am letzten Spieltag, dem 1. März 2009, holten wir uns in der Sporthalle Wandsbek im Meisterschafts-Finale durch ein 1:0 gegen den Hamburger SV nach zwei Hallen-Pokalsiegen 2007 und 2008 erstmals die Hamburger Hallenmeisterschaft. Dazwischen lag eine packende Saison mit je 34 Spielen für unsere beiden Teams. Stark: In der Vorrunden-Staffel sicherten wir uns die Doppel-Meisterschaft (mit insgesamt nur vier Niederlagen in 44 Partien). Im Viertel- und Halbfinale blieben unsere Mannschaften ungeschlagen. Pech für das Team NTSV 8. Wegen des um einen Treffer schlechteren Tor-Verhältnisses gegenüber dem SV Lurup wurden wir in der Vorschlussrunde „nur“ Zweiter, spielten im Pokalfinale und wurden dort hinter TuS Berne und Vorwärts/Wacker Dritter. NTSV 3 zog ins Meisterschafts-Finale ein und erlebte dort einen Sahne-Tag. Vier Spiele, vier Siege, 7:0 Tore – und der Titel war unser: 2:0 gegen SV Lurup, 1:0 gegen ESV Einigkeit Wilhelmsburg, 3:0 gegen SC Alstertal/Langenhorn und zum krönenden Abschluss ein 1:0 gegen den HSV. Im dritten Duell dieser Hallen-Meisterschaft übrigens unser dritte Sieg gegen den Profi-Nachwuchs.    

Go-for-Goal-Cup: Einigkeit triumphiert bei unserem Hallen-Turnier (27.12.08)

52 Spiele, 235 Treffer und eine proppevolle Soccer-Halle in Bönningstedt. Der von uns am 27. Dezember 2008 ausgerichtete „Go-for-Goal-Cup“ wurde zum Tor-Spektakel. Dafür sorgten auch Fünf-Meter-Tore und eine Rundum-Bande. 14 Teams waren unserer Einladung gefolgt, zudem hatten wir zwei Mannschaften am Start. Im Finale setzte sich der ESV Einigkeit Wilhelmsburg mit 6:2 gegen unser zweites Team durch. TuS Berne gewann das Spiel um Platz 3 2:1 gegen den Hamburger SV. Unsere erste Mannschaft wurde nach einem 4:2 gegen Lieth Fünfter, St. Pauli Siebter. Ein bisschen stolz sind wir, dass wir Hamburgs Top Ten des 97er-Jahrgangs komplett am Start hatten. Ein echtes Hamburg Indoor Masters. Die Platzierungen: 1. ESV Einigkeit, 2. Niendorf 2, 3. Berne, 4. HSV, 5. Niendorf 1, 6. Lieth, 7. St. Pauli, 8. Teutonia 10, 9. SC Condor, 10. ETV, 11. FC Eintracht Schwerin, 12. Holstein Kiel, 13. Altengamme, 14. Kleinburgwedel, 15. Altona, 16. Concordia.

Dana Cup in Hjorring (21. – 26.7.08)

832 Mannschaften aus 46 Ländern (von Australien bis Brasilien) – und wir mitten drin. Der Dana Cup im Juli 2008, das drittgrößte Turnier der Welt, war ein echtes Spektakel. Tolle Spiele, super Atmosphäre und grandiose Busfahrten von den Sportanlagen zu unserer Unterkunft in Hirtshals. Wir wissen jetzt, wie schwedische Mädchen-Teams oder U19-Spieler aus London ihre Siege feiern und besingen. Auch wir haben nun den einen oder anderen Schlachtruf mehr drauf.

Aber hauptsächlich waren wir in Hjorring, um Fußball zu spielen. Auch das ist uns gut gelungen. Unsere 1. E-Jugend belegte unter 47 Teilnehmern Rang drei, die 9. E-Jugend erreichte im B-Turnier das Viertelfinale. Am Ende durften wir bei der Abschluss-Party im Stadion einlaufen und wurden mit Pokal sowie Medaillen geehrt. Danach gab es ein schönes Feuerwerk.

Unser A-Team bestritt sieben Spiele. In der Vorrunde gegen Berkshire Elite (England, 1:2), Lidingö IFK (Schweden, 5:0) und Gilleleje FK (Dänemark, 7:0). In der K.o.-Runde starteten wir mit einem 7:1 gegen den FC Pommern Stralsund, bevor es im Achtelfinalfinale ein spektakuläres Duell gegen die starken Russen von Metallurgist gab. Wir siegten nach einem Acht-Meter-Krimi 6:4. Da war das Duell mit Greve FB (Dänemark, 5:2) doch leichter. Bitter das Halbfinal-Aus gegen FC Runavik NSI (Färöer). Bis 20 Sekunden vor Schluss führten wir 3:2. Dann kassierten wir den Ausgleich und verloren in der Verlängerung (3:4).

Die Ergebnisse des B-Teams: 0:2 gegen Kent Elite (England), 4:0 gegen Jutul IL (Norwegen), 5:1 gegen Rotation Langenbach, 1:2 gegen Skibsby Hojene IF (Dänemark), 5:1 gegen Skiens Grane IF (Schweden) und 0:4 gegen Floro SK (Norwegen).

Finale um die Hamburger Meisterschaft (8.7.08)

Ein Jahr blieben wir in der Meisterschaft untergeschlagen. Staffelmeister im Herbst, Staffelmeister im Frühjahr. Nach 16 Spielen (15 Siege, ein Unentschieden) standen wir im Finale um die Hamburger Meisterschaft. Vor 150 Zuschauern auf der Sportanlage Dulsberg-Süd war der SV Lieth unser Gegner. Der Start – alles andere als optimal: Nach einem Eigentor lagen wir schon in der ersten Minute mit 0:1 hinten. Wir schafften den Ausgleich, gerieten in der zweiten Halbzeit aber erneut in Rückstand. Im Endspurt lieferten wir einen spektakulären Fight, kamen in der Nachspielzeit zum 2:2-Ausgleich. Verlängerung! Und was für ein bitteres Ende: Nach einem umstrittenen Hand-Neunmeter verloren wir unglücklich mit 2:3. Das war hart.

Raddatz Immobilien Cup beim MTV Engelbostel/Schulenburg (14./15.6.08)

Die Erinnerungsstücke tragen unsere Jungs inzwischen stolz beim Training. Trikots und Pullover des holländischen Erstligisten Sparta Rotterdam, Shirts und Hosen von Inter Mailand. Nach unserem zweiten Auftritt beim „Raddatz Immobilien Cup“ in Engelbostel (14./15.6.08) gingen alle auf Souvenir-Jagd. Aus den Erfahrungen des Vorjahres hatten wir gelernt und uns für die heißeste Schlacht des Wochenendes prima vorbereitet. Unsere alten Hemden, Hosen und Stutzen gingen ganz schnell weg…

Mindestens genauso gut in Form präsentierten wir uns auf dem Rasen. Nur eine Niederlage in zwölf Spielen (0:2 gegen Turniersieger Skovbakken/Dänemark). Nach sieben Siegen und vier Unentschieden belegten wir unter 48 Teilnehmern einen tollen dritten Rang. Die beste Platzierung, die beim Raddatz-Cup jemals ein deutscher Amateur-Klub schaffte.

In der starken Vorrunden-Gruppe konnten wir HJK Helsinki (1:0), FC Huchting (2:1), Chemnitzer FC (1:0) und die 98er-Truppe von Hannover 96 (1:0) besiegen. Gegen Frem Kopenhagen gab es ein 1:1.

Erster wurden wir auch in der Zwischenrunde: 1:1 gegen Dalnoki Akademia Budapest, 2:0 gegen VfL Sürth und 2:1 gegen den dänischen Profi-Nachwuchs von Viborg FF. In der Endrunde erreichten wir neben der Niederlage gegen Skovbakken zwei Unentschieden gegen Helsinki (1:1) und Randers Freja (0:0). Das reichte, dank des Torverhältnisses, fürs Spiel um Platz drei. Dort feierten wir zum Abschluss einen 2:0-Sieg gegen Budapest. Das Ende zweier spektakulärer Tage.

Hinter uns lagen fast alle großen Klubs: Inter Mailand (7.), Borussia Dortmund (9.), Bayer Leverkusen (10.), Sparta Rotterdam (13.), Skonto Riga (17.), Hannover 96 (20.), Wisla Krakau (25.) und Arminia Bielefeld mit Trainer Jörg Böhme (41.).

 

Wieder Hamburger Hallen-Pokalsieger (2.3.08)

Johannes zeigt stolz die Trophäe. Am 2.März 2008 haben wir in der Halle am Ladenbeker Furtweg groß abgeräumt. Nach 36 Spielen sicherten wir uns unter 294 teilnehmenden Mannschaften zum zweiten Mal den Hamburger Hallen-Pokal. Es war keine leichte Saison. Schließlich standen wir eine Woche zuvor im Halbfinale nach einem krassen Fehlstart (2 Spiele, 2 Niederlagen, 0:4 Tore) kurz vorm Aus. Durch zwei Siege gegen Sasel (3:0) und Rönneburg (4:0) zogen wir dank des besseren Torverhältnisses doch noch ins Pokalfinale ein. Dort hatten wir einen Traum-Start: 3:0 gegen den letztjährigen Hallen-Meister Glashütter SV. Nach einem 2:1 gegen ESV Einigkeit Wilhelmsburg 1, einem 0:1 gegen ESV Einigkeit Wilhelmsburg 2 und einem 2:1 gegen TuS Berne 7 landeten wir am Ende mit neun Punkten zwei Zähler vor Glashütte und Einigkeit 2. Unsere Sieger-Feier stieg vier Tage später im Vereins-Restaurant bei Currywurst, Pommes und Chicken Wings. Nicht ganz gesund, aber…

 

Raddatz Immobilien Cup beim MTV Engelbostel/Schulenburg (9./10.6.07)

Als wir am 8. Juni 2007 mit den Autos Richtung Hannover fuhren, war es für uns der erste Auftritt in der großen Fußball-Welt. Beim spektakulärsten U10-Turnier in Deutschland starteten wir unter 48 Teilnehmern, davon 16 internationalen Erstligisten. Ein phantastisches Erlebnis. Wir wohnten gemeinsam mit dem FSV Frankfurt und dem FC Gütersloh in einem tollen Hotel, lagen dort auf Zwei-Bett-Zimmern. Mit Fernsehern. Fast überall lief abends vorm Einschlafen Stefan Raab.

Das Turnier wurde auf sechs Rasen-Plätzen ausgetragen. Und mit Ausnahme des Eröffnungs-Spiels gegen Salzwedel (0:3) haben wir dort richtig tollen Fußball gezeigt. Am Ende wurden wir Siebter, landeten als einziger Nicht-Profi-Klub unter den ersten Zehn.

Wir hatten zwölf Spiele, mussten dabei acht Mal gegen Profi-Nachwuchs ran. In der Vorrunde besiegten wir den FC Honka Espoo (Finnland, 2:1) und Legia Warschau (1:0). In der Zwischenrunde trafen wir auf Slavia Prag (1:1) und MSK Zilina (Slowakei, 1:0). Der Hammer war dann die Endrunde. Die Gegner: Hannover 96 (0:2), Inter Mailand (1:2) und Borussia Dortmund (0:2). Im Spiel um Platz sieben besiegten wir Slavia Prag (1:0).

Sieg beim Tonder Hydro Cup (7./8.4.07)

Dänemark scheint uns zu liegen. Die zweite Reise in den Norden, wieder ein Sieg. Die Organisation in Tonder war klasse. Die Sportanlage und die Schule, in der wir wohnten, lagen direkt nebeneinander. Das Essen war top. Und ein Schwimmbad zum Austoben gab es auf der Anlage auch.

Wir waren mit zwei Mannschaften unterwegs. Die B-Gruppe steigerte sich nach einem unglücklichen ersten Tag, wurde nach zwei Siegen am zweiten Tag Sechster. Für die A-Gruppe war das Turnier zu schwach besetzt. Die Bilanz nach sechs Spielen (180 Minuten Spielzeit): Sechs Siege, 41:0 Tore. Selbst in der Endrunde hatten wir gegen Dybbol UI (3:0), U.S. Centre (Belgien, 3:0) und Gastgeber Tonder SF (12:0) keine Probleme.

 

 

Hamburger Hallen-Pokalsieger (25.2.07) 

Endlich der erste große Titel! Nach 31 Spielen (mit nur einer Niederlage) holten wir uns in der Wilhelmsburger Dratelnstraße den Hamburger Hallen-Pokalsieg. Nach einem Traum-Start gegen den FC St. Georg Horn (2:0) waren wir voll auf Sieg-Kurs. 1:0 gegen SV Eidelstedt, 0:0 gegen SC Concordia, dann hatten wir unser Finale – gegen den SV Lieth. Ein Unentschieden hätte uns schon zum Triumph genügt. Wir gingen auf Nummer sicher: 1:0! Mit der Trophäe düsten wir zur Meisterfeier ins „Humboldt“ nach Niendorf. Burger und Cola, so lässt es sich leben. Auch unsere B-Gruppe schlug sich im Hallen-Winter achtbar. In der Vorrunde belegten wir in einer mittelstarken Gruppe unter 25 Vereinen Platz neun.

 

Triumph beim Aalborg City Cup (26./27.5. 2006)

 Die Abschluss-Fahrt für unsere beiden damaligen F-Jugend-Teams nach Aalborg – sie bleibt unvergessen. Das erste Mal im Ausland, ein klasse besetztes Turnier (15 Mannschaften) über zwei Tage mit schönem Rahmen-Programm (beim Einmarsch liefen wir durch die Stadt) und am Ende das „richtige“ Ergebnis. Nach spektakulären Spielen im Viertel- (3:2-Sieg gegen Vallensbaek) und Halbfinale (3:2 gegen SC Grün-Weiß Paderborn) standen wir gegen den SV Berliner Brauereien im Endspiel. Das gewannen wir mit 4:2. In der Vorrunde hatten wir gegen die Berliner noch 0:1 verloren. Weil bei uns mehr Einsatz, Wille und Team-Leistung zählen, loben wir normalerweise nie einzelne Spieler. Aber in dieser Endrunde war Marcel Littau in unglaublicher Form, traf einfach alles. Zur Belohnung für unsere tolle Leistung bekamen wir einen riesigen Pokal.